Jahresempfang der Gefahrenabwehrkräfte im Kreishaus

Am Mittwoch, 22. Januar 2025, begrüßte Landrat Ingo Brohl die Gefahrenabwehrkräfte des Kreises Wesel zum traditionellen Jahresempfang im Weseler Kreishaus. Etwa 80 Gäste folgten der Einladung, um das Engagement von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk (THW) und weiteren Hilfsorganisationen zu würdigen.

„Es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie heute hier willkommen zu heißen“, betonte Landrat Brohl in seiner Eröffnungsrede. „Dieser Abend gibt uns Gelegenheit, innezuhalten und Ihnen für Ihre Arbeit und Ihren Einsatz für die Gemeinschaft zu danken.“ Besonders die Herausforderungen der Fußball-Europameisterschaft 2024 hätten erneut die Bedeutung einer gut organisierten Gefahrenabwehr gezeigt. Dank des professionellen Einsatzes der Kräfte leistete der Kreis Wesel einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Turnierverlauf. Ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit war die Schließung des Altenheims Am Kattewall in Rheinberg zum 1. September 2024. Der Malteser Hilfsdienst und die Caritas betreuten die Bewohner in enger Kooperation mit der Kreisverwaltung. Landrat Brohl lobte die Kameradschaft und das Verantwortungsbewusstsein der Einsatzkräfte: „Sie stellen den Menschen in den Mittelpunkt Ihres Handelns. Diese Kameradschaft verbindet und stärkt uns in schwierigen Momenten.“ Besonderer Dank galt auch den Notfallseelsorge- und Einsatznachsorgeteams sowie den Familien der Einsatzkräfte, deren Rückhalt dieses Engagement erst möglich mache.

Ein Höhepunkt des Abends war die Verabschiedung von Bodo Witzler, der bald in den Ruhestand eintritt. Witzler begann 1989 seine Ausbildung beim Kreis Wesel, war zunächst im Fachbereich Straßenverkehr tätig und übernahm ab 2010 eine zentrale Rolle im Katastrophenschutz. Seit 2019 war er als Koordinator für den Katastrophenschutz verantwortlich. Landrat Brohl würdigte ihn mit einer Kreisgrafik und lobte sein Engagement: „Bodo Witzler hat die Gefahrenabwehr im Kreis Wesel entscheidend mitgestaltet und nachhaltig geprägt.“

Bodo Witzler und Landrat Ingo Brohl

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