Zensus - Erhebungsbeauftragte

Die mit der Erhebung beauftragten Personen sollen jeweils bis zu 140 Auskunftspflichtige in ca. 40-50 Haushalten befragen. Hierzu werden nach aktuellem Stand bis zu 500 Erhebungsbeauftragte benötigt. Sie werden durch die Erhebungsstelle zur Geheimhaltung verpflichtet, mit einem Dienstausweis ausgestattet, durch eine Schulung auf ihre Aufgaben vorbereitet und während der Befragungsdauer betreut. Voraussetzung für die Bestellung ist, dass kein Interessenkonflikt aufgrund der beruflichen Tätigkeit oder aus anderen Gründen vorliegt und das 18. Lebensjahr vollendet wurde. Ein Führungszeugnis ist zu beantragen. Zuverlässigkeit, absolute Diskretion und ein angemessenes Auftreten werden erwartet.

Aber was genau ist überhaupt die Aufgabe der Erhebungsbeauftragten?

Einfach ausgedrückt: Sie führen die Befragungen der auskunftspflichtigen Personen in den ausgewählten Haushalten durch.

Die Erhebungsbeauftragten erhalten jeweils ein Erhebungsgebiet. Dieses Gebiet umfasst alle Anschriften der Haushalte, in denen auskunftspflichtige Personen interviewt werden müssen. In der Regel wird der Einsatz der Erhebungsbeauftragten zwar in ihrem Wohnort, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der eigenen Wohnung erfolgen.

Die Befragungen finden in der Zeit von Mai bis Mitte August 2022 statt und werden unter Beachtung der dann geltenden Corona-Schutzbestimmungen durchgeführt. Die Erhebungsbeauftragten werden mit FFP2-Masken und Desinfektionsmitteln ausgestattet.

Zu den von den Erhebungsbeauftragten selbst vereinbarten Terminen werden an den Stichprobenanschriften alle dort wohnhaften Personen zum Stichtag 15. Mai 2022 erfasst und die auskunftspflichtigen Personen in den Haushalten persönlich befragt. Grundsätzlich wird die Befragung nicht im Haushalt, sondern vor der Wohnungs- bzw. Haustür durchgeführt.

Die Befragung gliedert sich in zwei Teile: Die Hauptbefragung erfolgt im persönlichen Interview. Hierbei werden vor allem Angaben zur Person (Name, Geburtsdatum, Adresse etc.) erfragt. Bei der Zusatzbefragung stehen hingegen soziodemografische Merkmale im Vordergrund (Wohnsituation, Bildung und Ausbildung etc.). Diese Daten sollen von den Auskunftspflichtigen selbst vorzugsweise elektronisch (online) übermittelt werden. Dazu übergeben die Erhebungsbeauftragten den Auskunftspflichtigen die Zugangsdaten zum Onlinefragebogen. Auf Wunsch können die Auskunftspflichtigen auch einen Papierfragebogen ausfüllen oder die Auskünfte in einem persönlichen Interview mit den Erhebungsbeauftragten erteilen. Nach abschließender Bearbeitung geben die Erhebungsbeauftragten ihre Unterlagen sukzessive an die Erhebungsstelle zurück.

Wie kann ich mich als Erhebungsbeauftragte bzw. Erhebungsbeauftragter bewerben?

Die Bewerbungsphase ist beendet. Es sind keine Bewerbungen mehr möglich.

 

Kontakt

Bei Nachfragen ist die Erhebungsstelle unter 0281/207 5280 zu erreichen:
montags bis donnerstags von 08:30 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr
freitags von 08:30 bis 12:00 Uhr.