Reiserückkehr

Informationen für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer - Stand 01.08.2021

Ab dem 1. August 2021 sind alle Einreisenden aus dem Ausland - unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet bzw. Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht - verpflichtet, bei Einreise über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Impf-, Test-, Genesenennachweis) zu verfügen.

Diese Regelungen gelten für Einreisen aus Virusvarianten- und Hochinzidenzgebieten bzw. Hochrisikogebieten:

Meldepflicht

Alle Ein- und Rückreisen aus Virusvarianten- und Hochinzidenzgebieten bzw. Hochrisikogebieten müssen dem Gesundheitsamt bereits vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de gemeldet werden.

Ausnahmen zur Anmeldepflicht bei Einreisen gelten insbesondere für den ‚kleinen Grenzverkehr' - also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden.
Auch folgende weitere Personengruppen müssen keine Einreiseanmeldung durchführen:

  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Transportpersonal bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte
  • Grenzgänger und Grenzpendler
  • bei Aufenthalten unter 72 Stunden Bei Besuchen von
    • Verwandten 1. Grades,
    • Ehegatten, Lebenspartnern, Lebensgefährten
    • Kindern aufgrund geteilten Sorge- oder Umgangsrecht

Ausnahmen zur Anmeldepflicht gelten bei diesem Personenkreis nicht bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten.

Die Einstufung als Virusvarianten- und Hochinzidenzgebiet erfolgt durch das Robert Koch-Institut im Internet abrufbar unter der Adresse https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Test- und Quarantänepflichten

Ein- und Rückreisen aus Virusvarianten-Gebieten

Entsprechend der zur Zeit gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) müssen alle Personen, die aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland einreisen, bei der Einreise einen negativen Test-Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in Papierform oder digital mitführen. Der Testnachweis muss sich auf einen Test beziehen, der maximal 24 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich.

Dieser muss dem Gesundheitsamt unverzüglich und unaufgefordert vorgelegt werden,

Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet nicht ausreichend.

Auch Personen, die nur zur Durchreise aus Virusvarianten-Gebieten einreisen, müssen bei der Einreise einen negativen Test-Nachweis mitführen.

Die zugrundeliegenden Tests müssen die Anforderungen des Robert Koch-Instituts, die auf seiner Internetseite unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html
veröffentlicht sind, erfüllen.

Die Testpflichten gelten nicht für Kinder unter 12 Jahren.

Nach der Einreise müssen Sie sich gem. § 4 Abs. 2 Satz 5 unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen (gerechnet ab dem Tag der Ausreise) in Quarantäne begeben. Die Einstufung als Virusvarianten-Gebiet erfolgt durch das Robert Koch-Institut im Internet abrufbar unter der Adresse https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Für Ein- und Rückreisende aus einem Virusvarianten-Gebiet ist derzeit keine Verkürzung der Absonderungsdauer durch negative Testungen oder die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises möglich, da aktuell keine Feststellung gemäß § 4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das RKI besteht.

Für folgende Personengruppen gelten keine Quarantänepflichten :

  • im Rahmen des Grenzverkehrs bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden,
  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Transportpersonal bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte bei Aufenthalten unter 72 Stunden,
  • Grenzgänger und Grenzpendler mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Ein- und Rückreisen aus Hochinzidenzgebieten bzw. Hochrisikogebieten

Entsprechend der zur Zeit gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) müssen alle Personen, die aus Hochinzidenzgebieten bzw. Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen, bei der Einreise einen negativen Test-Nachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis mitführen.

Als Testnachweis gilt ein Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in Papierform oder digital. Der Testnachweis muss sich auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich.

Als Impfnachweis gilt eine vor mindestens 14 Tagen abgeschlossene vollständige Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

Als Genesenennachweis gilt der Nachweis eines positiven PCR Testergebnisses, das mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Die Test- und Nachweispflichten gelten nicht für Kinder unter 12 Jahren.

Nach der Einreise sind Sie gem. § 4 Abs. 2 für einen Zeitraum von 10 Tagen zur Quarantäne verpflichtet. Die Absonderung ist beendet, wenn Sie dem Gesundheitsamt einen Impf- oder Genesenennachweis übermitteln.

Allternativ kann die Absonderung durch die Übersendung eines negativen Tests beendet werden. Der Test darf frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein (Beispiel: Einreise 01.05. frühester Testtermin 06.05.- Einreisedatum plus 5 Tage).

Die Absonderung wird für die Dauer, die zur Durchführung eines Tests erforderlich ist, ausgesetzt.

Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Für folgende Personengruppen gelten keine Quarantänepflichten:

  • im Rahmen des Grenzverkehrs bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden,
  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Transportpersonal bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte
  • Grenzgänger und Grenzpendler mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.
  • bei Aufenthalten unter 72 Stunden bei Besuchen von
    • Verwandten 1. Grades,
    • Ehegatten, Lebenspartnern, Lebensgefährten
    • Kindern aufgrund geteilten Sorge- oder Umgangs

Weitere Ausnahmen sind in § 6 Abs. 2 CoronaEinreiseV benannt. Diese Personengruppen müssen über einen Testnachweis verfügen.
Dies sind u.a. Personen,

  • deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Funktionsfähigkeit der Rechtspflege unabdingbar ist.
  • die einreisen aufgrund
  • des Besuches von Verwandten 1. oder 2. Grades, Ehegatten, Lebenspartnern, Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorge- oder Umgangs
  • einer dringenden medizinischen Behandlung,
  • des Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen,
  • die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen

Alle Ausnahmen müssen glaubwürdig sein und gelten nur solange, soweit Sie keine Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 (grippeähnliche Symptome) aufweisen.

Bei Auftreten von Symptomen sind Sie verpflichtet, dies sofort dem Gesundheitsamt zu melden.
Anfragen und Meldungen senden Sie bitte per E-mail unter Angabe Ihrer Formular ID (digitale Einreiseanmeldung) an: reiserueckkehrer@kreis-wesel.de

 

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