12.07.2018: Landrat freut sich über freigegebenen Kreishaushalt

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher hat am Donnerstag, 12. Juli 2018, die Haushaltssatzung 2018 des Kreises Wesel zur Veröffentlichung freigegeben und damit den Kreishaushalt genehmigt. Der Gesamtetat mit einem Volumen von rd. 575,9 Mio. € kann damit komplett bewirtschaftet werden. Landrat Dr. Ansgar Müller freut sich: „Durch die Freigabe der Bezirksregierung kann der Kreis Wesel anstehende Maßnahmen, wie zum Beispiel den Bau des Berufsschulcampus Moers, planmäßig fortsetzen.“

Positiv wird von der Regierungspräsidentin bewertet, dass kein weiteres Eigenkapital des Kreises verbraucht wurde und stattdessen 2017 ein Jahresüberschuss im zweistelligen Millionenbereich erreicht werden konnte. Den soll der Kreis nun zur Auffüllung der Ausgleichsrücklage nutzen. Die Regierungspräsidentin mahnt dabei an: „Die dazu gegebenenfalls erforderliche Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage muss jedoch mit Umsicht erfolgen, um die wiedergewonnenen Gestaltungsmöglichkeiten nicht umgehend erneut zu verlieren.“

„Die Senkung der Kreisumlage auf 38,5 Prozent ist hauptsächlich von äußeren Faktoren wie dem Anstieg der Steuereinnahmen der Kommunen und einer teilweisen Entlastung bei den Sozialleistungen durch den Bund ausgelöst“, so Landrat Dr. Müller.

„Dies hat wesentlich zu einer Entspannung der Kreisfinanzen in diesem und dem letzten Jahr beigetragen. Darauf haben weder Kreispolitik noch Kreisverwaltung Einfluss. Daneben wirken aber auch die eigenen Konsolidierungsbemühungen des Kreises.“

Landrat Dr. Ansgar Müller engagiert sich seit Jahren in dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ für eine auskömmliche Finanzierung von Kreisen und Kommunen durch Bund und Land. Darum freut er sich umso mehr darüber, dass die Regierungspräsidentin die Konsolidierungsbemühungen des Kreises Wesel lobt. „Die bisherigen Konsolidierungsbemühungen wird der Kreis fortsetzen und damit auch erfolgreich sein. Da bin ich mir sicher“, so Radermacher. Kreiskämmerer Karl Borkes hierzu: „Mit dem vorgesehenen Doppelhaushalt 2019/2020 und der Verstetigung des Hebesatzes bemühen wir uns um Nachhaltigkeit und Planbarkeit in unserer Haushauspolitik. Die Anerkennung der Bezirksregierung hierfür freut mich.“