Indirekteinleitung - Einleiten von Abwasser in die öffentliche Kanalisation

Im gewerblichen und industriellen Bereich wird Wasser bei der Produktion in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, zum Beispiel zur Kühlung, zur Reinigung, zum Galvanisieren und so weiter. Bei diesen Produktionsprozessen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Schadstoffe ins Wasser gelangen.

Indirekteinleiter sind in der Hauptsache Anlagen und Betriebe, bei denen Abwasser mit gefährlichen Inhaltsstoffen (z.B Schwermetalle, Mineralöl, halogenorganische Verbindungen usw.) anfällt und die dieses in die Kanalisation einleiten.

Damit diese Schadstofffrachten im Abwasser nicht über Kläranlagen in den Wasserkreislauf gelangen können, müssen Sie die Abwässer an der Anfallstelle sammeln, fachgerecht behandeln und dürfen sie erst danach in den Kanal einleiten.

Hierfür benötigen Sie eine Genehmigung.

Rechtsgrundlage für die erforderlichen Genehmigungen und Überwachungen sind das Wasserhaushaltsgesetz, das Landeswassergesetz und die Abwasserverordnung.

benötigte Unterlagen

Formloser Antrag

mit Namen des Antragstellers, Ansprechpartner, Anschrift und Telefonnummer sowie mit folgenden Angaben:

  • Bezeichnung und Anschrift des Betriebes, von dem aus eingeleitete wird
  • Angaben zu Abwasseranfall und –führung

Gebühr

Für die Genehmigung wird eine Mindestgebühr von 100,00 Euro erhoben, abhängig von der Abwassermenge.

Hinweis

Bitte wenden Sie sich vor Antragstellung an die angegebenen Kontaktpersonen.

Kontakt

Cornelissen, Jürgen
Kamp-Lintfort, Xanten, Neukirchen-Vluyn, Voerde, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck
Telefon: 0281 207-3522
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 522
Cleven, Gerhard
Alpen, Dinslaken, Moers, Rheinberg, Sonsbeck, Wesel
Telefon: 0281 207-2522
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 522

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